Ashley McBryde

Die aus Arkansas stammende Ashley McBryde wurde beim wichtigsten Country-Preis des Landes, den ACM Awards, als „New Female Artist of the Year“ ausgezeichnet. Ihr 2018 erschienenes Major-Debütalbum „Girl Going Nowhere“ wurde bei der Grammy-Verleihung im letzten Jahr in der Kategorie „Best Country Album“ nominiert. Aus dem zwölfjährigen Teenager, der den Eltern die ersten selbstkomponierten Songs vorspielte, wurde ein gefeierter Newcomer.

McBryde wird von NPR als „die aufregendste neue Country-Stimme der Country-Musik“ und vom Rolling Stone als „eine Künstlerin, die man kennen sollte“ bezeichnet. Sie setzt furchtlos alles aufs Spiel und diese ehrliche Art, das Leben zu betrachten, gefiel auch dem New York Times Kritiker Jon Caramanica, der über sie sagte: „Die stille Schönheit ihres Gesangs ist beeindruckend, aber ihre Leichtigkeit, Geschichten zu erzählen, fühlt sich praktisch radikal an.“ Es ist diese Authentizität, die durch jeden Text, Riff und Song dringt und die McBrydes Namen in diverse „Best of 2018“-Listen platzierte. Die ‚New York Times‘ kürte die Leadsingle „A Little Dive Bar in Dahlonega” ihres Debütalbums „Girl Going Nowhere” als einen der 54 besten Songs des Jahres, für den ‚Rolling Stone‘ gehörte das Stück zu den besten 25 Country-Songs 2017.

Im Titelsong ihres Erstlingswerks singt sie „I hear the crowd, I look around, and I can’t find one empty chair. Not bad for a girl going nowhere“. Worte, die aus eigener Erfahrung stammen. Denn noch in der High School bekommt die junge Sängerin von einem ihrer Lehrer zu hören, dass sie es niemals schaffen werde, ihren Traum von einer Karriere in Nashville zu verwirklichen. Aber jedes Mal, wenn McBryde wieder einen Rückschlag erdulden muss, steht sie auf und macht weiter. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und an ihre großartige Stimme lässt sie nicht aufgeben. 2017 wird sie dafür belohnt, als Eric Church sie zu einem seiner Konzerte auf die Bühne einlädt und sich als großer Fan outet. Der Rest der Welt verfällt ihr ebenfalls. 2019 wurde sie bei der Zeremonie der CMT-Künstler als „Breakout-Künstler des Jahres“ ausgezeichnet.

Von Zeit zu Zeit wird sie emotional und erinnert sich an die Tage, als sie in einem Gitarrengeschäft oder als Sicherheitsbeamtin arbeitete. Sie ließ diese Vision nie los – eine Vision, die sie auf ihrem Debütalbum mit anderen teilt und die Nashville daran erinnert, worum es in der Countrymusik geht. Das sind die Geschichten, die uns berühren und ein bisschen mehr zeigen, was es heißt, ein Mensch zu sein.

Termine mit Ashley McBryde